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Verpackungslexikon S

Sie erhalten in unserem Lexikon einen Einblick in die Welt von Verpackungen, Karton, Pappe, Papier & Co. Ebenfalls finden Sie Definitionen und Erläuterungen von Fachbegriffen sowie Wissenswertes rund um unsere Produkte. Unser Lexikon setzt sich aus folgenden Bereichen zusammen:

Verpackungen (Materialien, Bestandteile, Technik, Prüfverfahren, Eigenschaften und Herstellung), Normen, Verbände/Organisationen, Gefahrgutrecht und Druckverfahren.

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S

Sandwichpapier


Dreilagiges Papier, bei dem die mittlere Lage aus Kunststoff ist.

Schaufensterdekoration


Bezeichnet eine - meist mehrteilige - Displaydekoration, welche im Laden-Schaufenster ein Produkt bewirbt.

Schichtenklebung


Verklebung verschiedener Papierbahnen bei der Wellpappe.

Schiebe-Schachtel


Zweiteilige Wellpappenverpackung, die aus einer Hülle Fefco 0503 und einem Schieber Fefco 0907 besteht.

Schlitzen


Schlitzung bedeutet das Herausschneiden eines sehr schmalen Streifens Wellpappe, z.B. zwischen den Klappen einer Wellkiste.

Schmelzkleber


Siehe Hotmelt.

Schnappdisplay


Leporello ähnlich zusammengelegter Plakataufsteller mit einem manuell oder durch Gummizug zu öffnendem Rückständer.

Schneid- und Rillautomat


Maschine in der Wellpappeanlage, zum Scheiden und Rillen der Wellpappebahnen.

Schrenz


Bezeichnung für ein Papier, welches aus gemischten, sortierten Papierabfällen hergestellt wird. Schrenz wird hauptsächlich als Deckenpapier für geringste Beanspruchung verwendet.

Schredderpapier


Polster- und Fixiermaterial, welches gut verdichtet werden muss. Ist nur für unempfindliche Produkte geeignet.

Schütte


Bodendisplay, in der die Ware als Schüttgut dem Kunden zum "Zugreifen" angeboten wird.

SCT (kN/m)


Heißt Shortspan Compression Test und bedeutet Prüfung des Streifenstauchwiderstand.

Sekundärfaser


Siehe Altfaser.

Sekundärverpackung


Sind Umverpackungen oder Zweitverpackungen, welche eine bestimmte Anzahl von Verkaufseinheiten enthalten, die in der Verkaufsstelle zusammen an den Endverbraucher abgegeben werden oder zur Bestückung der Verkaufsregale dienen. Sekundärverpackungen können von der Ware entfernt werden, ohne dass dies deren Eigenschaften beeinflusst.

Serviceverpackung


Transport- oder Verkaufsverpackungen, z.B. Tragetaschen, Flaschenkartons; sofern diese Verpackung in einer technisch einheitlichen Form hergestellt und üblicherweise im Bereich der Abgabestelle befüllt werden.

Siebdruck


Direktes Druckverfahren, bei dem eine Schablone in Form eines extrem feinmaschigen Siebes aus Metall- oder Kunststofffäden als Druckform eingesetzt wird.

Silberseiden


Sehr leichtes, holzfreies und geschmeidiges Seidenpapier aus reiner Zellulose.

Showcard


Kleines Plakat mit Rückständer, das meist als Leicht- oder Kaschierplakat gearbeitet ist.

Sperrschichtmaterialien


Fett-, wasser- und dampfdichte Folien, welche zum Schutz von empfindlichen, kantigen und unregelmäßig geformten Maschinen dienen.

Slotter


Maschine in der Wellpappeindustrie, mit der Rillungen und Schlitzungen gefertigt werden.

Sockel


Podest oder warentragender Würfel aus kaschierter Wellpappe, häufig mit Gefach zur Stabilisierung.

Sorten


Unterschiedliche Zusammensetzungen der Wellpappe (verschiedene Rohpapiere, verschiedene Grammaturen).

Splicer


Maschineller Bestandteil einer Wellpappenanlage (Papierabrollung), welcher beim Wechsel einer Papierrolle das Endstück der alten Papierrolle mit dem Anfangstück der nachfolgenden Papierrolle zusammenfügt.

SRA


Heißt Schneid- und Rillautomat und ist eine Maschine in der Wellpappeanlage, die die Wellpappe in Längsrichtung formatiert (schneidet bzw. rillt).

Stanzen


Herstellung von Zuschnitten aus Wellpappe, welche eine in sich geschlossene Form besitzen, in einem Arbeitsgang. Stanzautomaten können Wellpappenzuschnitte in einem Durchgang bedrucken, rillen, ritzen, perforieren, stanzen und ausbrechen.

Stanzfigur


Oder Standfigur: siehe Aufstellfigur.

Stanzform


Werkzeug zur Herstellung gestanzter Verpackungen

Stanzplakat


Siehe Kaschierplakat.

Stapelstauchwiderstand


Maß für die Stapelfestigkeit von Wellpappenverpackungen. Die Prüfmethode ist der BCT.

Stärkechips


Gehören zu den Loose-Fill-Materialien. Hergestellt werden sie aus Industriestärke. Sie werden zum Ausfüllen von Hohlräumen bei Produkten, ohne das es einer besonders hohen Polsterung bedarf, eingesetzt.

Steckbodenschachtel


Faltschachtel mit speziellem zusammensteckbaren Boden. Das Verkleben des Bodens ist nicht notwendig. Besonders für den Transport schwerer Güter geeignet. Auf Grund der einfachen Montage und Handhabung minimiert sich die Abpackzeit. Bestes Beispiel der Steckbodenschachtel ist der Umzugskarton.

Stege


Einrichtungsteile aus Grau- oder Well-Pappe, welche durch Zusammenstecken Gefache ergeben.

Stehkantenplakat


Siehe Hohlrahmenplakat.

Stirnseiten


Seitenwände einer Verpackung, die durch Breite und Höhe gebildet werden.

Stoßende Klappen


Beim Verschließen einer Verpackung zusammentreffende Boden oder Deckel-Klappen.

Streifenklebung


Verbindung der Fabrikkanten durch einen Klebestreifen.

Strichcode


Anordnung verschieden starker Striche zur Identifikation der Ware.

Stülpschachteln


Verpackungen aus Grau- oder Wellpappe, bei denen beim Verschließen je ein Deckelteil über ein Bodenteil gestülpt wird.

Superminiline


Bezeichnet eine Maschine zur Herstellung von Kleinverpackungen (Umfang bis 180 cm).