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Sie erhalten in unserem Lexikon einen Einblick in die Welt von Verpackungen, Karton, Pappe, Papier & Co. Ebenfalls finden Sie Definitionen und Erläuterungen von Fachbegriffen sowie Wissenswertes rund um unsere Produkte. Unser Lexikon setzt sich aus folgenden Bereichen zusammen:
Verpackungen (Materialien, Bestandteile, Technik, Prüfverfahren, Eigenschaften und Herstellung), Normen, Verbände/Organisationen, Gefahrgutrecht und Druckverfahren.
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P
Packgut
Zu verpackende oder bereits fertig verpackte Ware.
Packhilfsmittel
Materialien, welche die Festigkeit der Packmittel erst ermöglichen bzw. erhöhen und die den Zusammenhalt von Schachteln und Kisten gewährleisten (z.B. Klammern, Nägel, Umreifungen, Klebebänder).
Packkrepp
Gekrepptes Packpapier mit einer flächenbezogenen Masse von 180 - 270 g/m².
Packmittel
Erzeugnisse aus Packstoff, welche dazu bestimmt sind, das Packgut zusammenzuhalten oder zu umhüllen, um die Lager-, Versand,- oder Verkaufsfähigkeit des Packgutes zu gewährleisten.
Packseiden
Weiches, gräuliches Recyclingpapier, das meist zum Vorverpacken oberflächenempfindlicher Gegenstände verwendet wird.
Packstoff
Werkstoffe, aus denen Packmittel und Packhilfsmittel hergestellt werden.
Packstück
Siehe Packung.
Packung
Ergebnis der Vereinigung von Packgut und Verpackung.
Palettendisplay
Bestücktes Display, das auf Paletten in genormten Maßen (¼, ½ CHEP-Palette oder ganze Europalette) verschickt wird. Spezielle Sonderpaletten aus Holz oder Wellpappe sind möglich. Ein Palettendisplay ist leicht aufbaubar, da Palette und Display nur aufgestellt werden müssen. Ebenfalls ist es einfach zu transportieren. Die Ware kann direkt von der Palette aus verkauft werden und wird so vor Beschädigungen geschützt.
Palettentray
Bedruckte Wellpappträger, welcher auf Paletten übereinander gestapelte Produkte trägt.
Papierpolster
Universalpackmittel, das aus maschinell geknülltem Kraftpapier und je nach Verwendungszweck in verschiedenen Dichten hergestellt wird. Weiches Polster für leichte und hartes Polster für schwere Produkte.
Papiertaschen
Diese werden zum Verpacken druck- und stoßunempfindlicher Produkte verwendet.
Pantone-Farben
Pantone bezeichnet ein internationales Farbsystem mit 751 verschiedenen Farbmischungen, welche aus 9 Grundfarben hergestellt werden. Pantone-Farben werden mit dem so genannten Pantone-Fächer ausgesucht.
Pantone-Farbskala
Farbskala zur Vereinheitlichung der Farbeinteilung.
Pappe
Oberbegriff für Voll- und Wellpappe. Die flächenbezogene Maße der Pappe ist > 200 g/m². Produziert wird diese aus Pflanzenfasern, die nach einer Faserstoffaufschwemmung auf einem Sieb entwässert werden.
Paraffin
Wachs, der der Beschichtung (Feuchtigkeitsresistenz) von Wellpappe dient.
Passmarke
Hilfsmittel (Markierung), zum Einpassen eines Druckbildes.
PE
Siehe Polyethylen.
Perforieren
Perforation ist ein Verarbeitungsvorgang, bei dem Wellpappe mit einer unterbrochenen Schnittlinie versehen wird, so dass eine exakte Umlegekante entsteht. Aus sehr engen Perforierungen ergeben sich Abreißkanten.
Pergamyn
Ein fettdichtes transparentes Zellulosepapier, welches lebensmittelecht ist.
PET (J)
Heißt Puncture Energy Test und bedeutet Prüfung des maximalen Durchstoßes, dem die Wellpappe widersteht.
Pixel
Kleinste Einheit von Bilddaten (Picture Element).
PMS
Heißt Pantone Matching System und bedeutet, dass bestimmte Farben durch dieses System identifiziert werden.
Polster
Einsätze aus elastischen Materialien (z.B. Schaumstoffe) die Transportstöße abfangen bzw. mildern und vom Packgut fernhalten. Man unterscheidet in Hohlpolster, meist aus gerillten Wellpappenzuschnitten gewickelt, und Vollpolster, welches in seiner Dicke voll mit Wellpappe ausgefüllt ist.
Polsterweg
Komprimierungsweg bei Polstern. Bei PE-Schaumstoff ein Polsterdicke von ca. 70%.
Polsterwirkung
Schutzfunktion der Wellpappe.
Polyamid
Universeller Kunststoff mit sehr hohem Schmelzpunkt. Der bekanntere Markennamen ist Nylon. Eingesetzt wird Polyamid (PA) im Packmittelbereich als Flachfolie.
Polyethylen
Hierbei handelt es sich um vielseitigste thermoplastische Kunststoffe. In der Grundform ist Polyethylen (PE) farblos durchscheinend bis hin zu milchig weiß. PE wird hauptsächlich in der Folienproduktion eingesetzt. Beispiele hierfür sind u. a. Müllsäcke, Tüten und Schrumpffolien. Ebenfalls findet Polyehylen Anwendung in den Bereichen Verpackungen, Isolierungen und Rohre.
Polykraft
Wasserdichtes mit PE-beschichtetes Kraftpapier, welches eine höhere Dichte als herkömmliches Wachspapier aufweist sowie gute Fett-, Öl- und Wasserdichtigkeit besitzt. Polykraft kommt oft bei Export- und Überseeverpackungen zum Einsatz.
Polypropylen
Thermoplastischer Kunststoff mit einer ähnlich hohen Dichte wie Polyethylen, jedoch hat dieser eine geringere Dichte, ist starrer, härter und bis über 100° C hitzebeständig. Anwendung findet Polypropylen (PP) z.B. bei Folien, Schaumkunststoffen, Spritzguss- und Tiefziehverpackungen.
Polystyrol
Weit verbreiteter Massenkunststoff. Dieser lässt sich im Spritzguss-, Extrusions- und Blasverfahren verarbeiten. Die bekannteste Anwendung im Verpackungsbereich findet Polystyrol (PS) als expandierter Polystyrolschaumstoff (z. B. Styropor).
Polyurethan
Polyurethane (PUR), welche im Packmittelbereich eingesetzt werden, gehören zur Gruppe der Duroplaste und werden aus Polyalkoholen und Polyisocyanaten hergestellt. Durch die Modifikation der Grundstoffe und verschiedene Katalysatoren ist die Herstellung von weichen, harten und halbharten Schaumstoffvarianten als Packmittel möglich.
Polyvinylchlorid
Einer der bekanntesten Kunststoffe. Polyvinylchlorid (PVC) kann mit fast allen Techniken verarbeitet werden, welche für Kunststoffe eingesetzt werden. Anwendung findet Polyvinylchlorid z.B. bei Folien, Schaumkunststoffen, Spritzguss- und Tiefziehverpackungen.
Positivdruck
Druckbild, das direkt gedruckt wird.
Postprint
Bedruckung einer fertigen Wellpappetafel (häufigste Methode in der Wellpappeindustrie).
Postprüfung
Postprüfungen werden durch das Posttechnische Zentralamt durchgeführt und stellen sicher, dass die Verpackung die Ware auch beim Postversand optimal schützt.
Postscript
Grafikbereichspezifischer Datenstandard. der Schriften enthält und die Einfuhr von EBV-Anlagen ermöglicht.
PP
Siehe Polypropylen.
PS
Siehe Polystyrol.
Prägung
Positives oder negatives Hervorheben der Oberfläche mit Prägestempeln.
Präsentationsposter
Plakate, welche als Werbeträger dienen und die es in verschiedenen Ausführungen gibt: Hängeplakate, Stehplakate, Standfiguren etc.
Präsentationsverpackung
Auch Präsentationskarton genannt. Faltschachteln oder Kartonverpackungen mit Einsätzen zur Stabilisierung der Ware. Sie entsprechen ihrem Aufbau nach den Versandverpackungen, jedoch zeichnen sie sich durch einen höheren Offsetdruck aus. Eine zusätzliche Veredelung der Verpackung kann durch Folienprägung, Blindprägung, Cellophanierung, Spotlackierung, Duftlackierung oder Metallicfarben-Lackierung erfolgen. Des Weiteren haben Präsentationsverpackungen ein Sichtfenster, welches auf Kundenwunsch mit Folie ausgeklebt werden kann.
Preprint
Hier wird Wellpappe-Deckenpapier vor der Verarbeitung auf der Wellpappeanlage auf speziellen Maschinen vorgedruckt.
Primärfaser
Eine aus Holz gewonnene Papierfaser.
Primärverpackung
Erstpackmittel für ein Packgut (Beispiele Beutel, Tuben und Becher).
Prismenwender
Auch Lamellendisplays genannt. Elektromotorisch angetriebenes System, welches zeitlich im Wechsel unterschiedliche Motive zeigt (vergl. auch Licht- und Bewegungsdisplay).
Proof
Bezeichnet einen Probedruck, der sich möglichst nah an das jeweilige Druckverfahren hält. Der Proof dient der Kontroller zur Abstimmung von Druckunterlagen.
PUR
Siehe Polyurethane.
PVC
Siehe Polyvinylchlorid.
